Warum?


Hey XV,

Diese Seite hier ist für dich!

Du weißt ja, dass ich gerne schreibe, nur dass es mir all zu oft am nötigen Thema oder der Lust fehlt.
Nun; mit dir, habe ich einen Grund gefunden über etwas zu schreiben.
Ich habe so viel vor mit dir und es war schon immer mein Traum, viel zu reisen. Wir haben es vor und ich freue mich wahnsinnig drauf. Du hast es schon das ein oder andere Mal geschafft, mich mit deinen Aktionen sprachlos zu machen. Weißt du noch, damals als du früh morgens vor meiner Tür standest und gesagt hastSteig ein? Auf die Frage Wohin fahren wir? sagtest du nur „In die richtige Richtung!“ und auf dem Navi stand noch 278 Kilometer bis zum Ziel.

 

Du hast mich eingepackt und bist mit mir ans Meer gefahren. Weil du einfach wusstest, dass ich so eine Flucht vor meiner Realität bitter nötig hatte.

Später hast du mir dann immer erzählt, dass du in meinen Augen gesehen hast, wie sehr ich mich freue, auf das was kommt. (Nachdem du endlich verraten hast, in welche Richtung richtig ist)

Du sagst immer „Also ein Honigkuchen-Pferd war ein Witz gegen das, was in deinem Gesicht abging“ und doch, habe ich, meiner Meinung nach, dir nie wirklich sagen können, wie richtig die ganze Aktion wirklich war. Wie viel sie mir gegeben hat und was sie mir immer noch bedeutet.

 

Auch wenn du sagst, du siehst mir an, wie ich Sachen finde, ist es schade, dass ich es dir nie so gesagt habe, wie ich fühle.

Wenn ich schon nicht aussprechen kann, was ich denke, dann versuche ich es ab jetzt eben zu schreiben.

Ich möchte hier versuchen dir zu schreiben, damit du weißt, was in mir vorging.

Wir waren einen Tag am Meer, -in der Winkelgasse, wie wir sie genannt haben – und ich hab dir nie wirklich erzählt, was dort in mir abgegangen ist.

„Oh was war das? Der Blick war neu!“ hast du mir damals gesagt, als wir mitten in den Dünen am Strand lagen und ich meinte nur, dass ich dir noch nicht sagen kann, was dieser neue Blick war, da er tatsächlich Ausdruck eines neuen Gedankens war, der mir eben in diesem Moment durch den Kopf schoss. Kaum, realisierte ich diesen, hast du mich auch schon erwischt.

 

Ich behaupte nicht, dass es nun an der Zeit ist, dir meine Gedanken zu diesem Zeitpunkt offen zu legen geschweige denn bin ich dazu noch immer nicht voll und ganz im Stande, aber ich will hier mit dieser Seite unsere Abenteuer für dich etwas greifbarer machen.

Du siehst mich. Du ließt mich, aber ich will dass du von mir hörst.

Ich glaube einfach ich kann dir besser schreiben, was ich fühle, als ich es dir je sagen könnte.

Mit dir definiere ich Worte sowieso komplett neu.

Liebenswert. Das ist so ein Wort – das benutzt jeder für jeden, nur weil etwas nett war.

Oh vielen dank für diesen (0-8-15 Blumenstrauß den ihre Sekretärin ausgesucht hat) das ist wirklich sehr liebenswert

Bullshit! Niemand ist liebenswert zu jemandem; man ist liebenswert für jemanden!

Und du – du bist es einfach wert. Auch eben dies, konnte ich dir nie wirklich sagen und habe es darum damals geschrieben.

einfach — womit wir beim nächsten Wort wären, das zu abgenutzt ist und das ich wegen dir neu definiert habe.

Einfach. Einfach ist so böse vorbelastet.

Aber mit dir. Da ist es einfach. Ich kann einfach sein. Ich kann einfach ich sein!

Im Laufe der Zeit werden mir sicher noch viele Worte einfallen, die dank dir eine völlig neue Bedeutung bekommen haben. Wenn dies der Fall ist, werde ich es dich hier wissen lassen, denn vor der Tastatur kriege ich meine Gedanken besser aus meinem Kopf, als wenn ich sie laut sagen müsste.

Versteh mich nicht falsch. Ich werde trotzdem weiterhin versuchen dir zu sagen, was ich fühle, doch das hier – das ist von ganz weit unten. Ich schreibe gerne. Ich hab dich gern. Jetzt stell dir mal vor wie das zusammen exponentiell steigt.

Ich. Schreibe. Für dich. – gerne!

Du bist es wert. Du bist mir genug. Ich möchte, dass du das weißt.

Warum ich so was privates hier schreibe? Im Internet, wo es jeder lesen könnte?

Ich weiß nicht. Ich schreibe gerne. Und man schreibt (meistens) damit es jemand ließt.

Das hier bleibt unter uns. Nur wir Beide wissen, wer hier für wen schreibt, aber ich dachte mir einfach bei der Idee, dass ich das was ich hier schreibe auch gerne finden würde. Von anderen. Mir ist es egal, ob ich weiß wer hinter dem steckt. Ich würde gerne lesen, wie zwei Menschen die Welt entdecken und der eine dem anderen versucht zu erklären, wie es war.

Für alle die, die suchen, sollen sie hier was finden!

Falls niemand sucht und somit niemand findet, ist und bleibt es das, was es sein soll:

Mein Versuch, dir zu erklären wie ich fühle.

Und wenn ich schon von der Winkelgasse erzählt habe, dann mach ich das auch gleich zu meinem ersten Anlauf, dir zu erklären, warum ich gegen jedes Honigkuchen-Pferd gewonnen hätte an diesem Tag.

Folge einfach diesem Winkelgasse und komm mit in meine Gedanken über den Tag am Meer und warum niemand besser geeignet wäre, mit mir durch die blaue Tür zu gehen.

 

XVI für XV

 

*klopf*klopf*klopf*

 

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